GPX-Datei am iPhone öffnen — und unter Android

Am iPhone: GPX-Datei in „Dateien“ sichern, antippen, Teilen → NomadTracks wählen. Unter Android: Datei herunterladen, NomadTracks öffnen und sie in der Track-Bibliothek über Importieren auswählen. Route, Höhenprofil und Wegpunkte erscheinen sofort — ohne Konto und ohne Abo.

Zum Ausprobieren gibt es eine Beispiel-GPX der Tugela-Falls-Tour in den Drakensbergen. Nur kurz ansehen, ohne etwas zu installieren? Dafür ist der Online-GPX-Viewer im Browser da.

Schritt 1: Die Datei aufs Handy holen

GPX herunterladen und am iPhone in „Dateien“ sichern, unter Android landet sie in „Downloads“. Liegt sie in einem Cloud-Speicher, lade die eigentliche Datei zuerst aufs Gerät — ein Platzhalter, der noch in der Cloud liegt, lässt sich nicht importieren. Am iPhone geht auch AirDrop.

Schritt 2: An NomadTracks teilen

Datei antippen und Teilen → NomadTracks wählen. Alternativ öffnest du NomadTracks und tippst im Tab „Tracks“ (oder „POIs“) auf Importieren, um die Datei auszuwählen — das ist auch der Weg unter Android.

Schritt 3: Prüfen, was drin ist

NomadTracks zeigt, was die Datei enthält: Tracks, Routen und Wegpunkte. Wegpunkte werden zu POIs mit Name, Beschreibung und Koordinaten; Tracks behalten Zeitstempel und Höhenprofil, sofern die Datei welche mitbringt. Danach kannst du sie in Ordner sortieren, umfärben und jederzeit wieder als GPX exportieren.

Was in einer GPX-Datei eigentlich steckt

GPX ist reines XML mit drei Arten von Inhalt. Tracks (trk) sind die aufgezeichnete Spur — nur sie tragen Zeitstempel und Höhe. Routen (rte) sind geplante Abfolgen von Wegpunkten, ohne Zeit und mit wenigen Punkten. Wegpunkte (wpt) sind einzelne benannte Orte: Parkplatz, Quelle, Hütte. Eine Datei, die nur ein paar Pins und keine Linie zeigt, ist also nicht kaputt — sie enthält einfach keinen Track. Und ein flaches Höhenprofil heißt: Die Datei hat keine Höhen; viele Tourenportale lassen ele und time beim Export weg.

Wenn die GPX-Datei nicht aufgeht

Der Browser zeigt nur Text. GPX ist XML; tippt man den Link direkt an, zeigen Browser oft den Code statt die Datei zu laden. Link lange drücken und „Verlinkte Datei laden“ wählen. Sie kam als .zip. Tourenportale packen Downloads gern ein — Zip in „Dateien“ bzw. im Dateimanager antippen, die GPX liegt darin. NomadTracks fehlt im Teilen-Menü. Die App-Reihe bis ans Ende wischen, „Mehr“ antippen und NomadTracks dort aktivieren — oder direkt in der App importieren. Die Endung ist .fit, .tcx oder .kml. Das ist kein GPX: FIT und TCX kommen von Garmin und anderen Uhren, KML aus Google-Werkzeugen; alle lassen sich mit kostenlosen Desktop-Tools nach GPX umwandeln.

Unter Android: der eine Unterschied

Die Schritte sind dieselben, mit einer Eigenheit: Android-Download-Manager benennen eine GPX manchmal in .gpx.txt um oder legen sie in einen browsereigenen Ordner, den andere Apps nicht sehen. Taucht die Datei beim Importieren nicht auf, benenne sie zurück in .gpx um und verschiebe sie in den gemeinsamen Ordner „Downloads“. Der Import aus NomadTracks heraus — Tab „Tracks“, dann Importieren — findet sie dann zuverlässig.

Nur anschauen oder behalten?

Für einen schnellen Blick auf eine fremde Datei — wie lang, wie viele Höhenmeter, wo führt sie hin — musst du nichts installieren: Der GPX-Viewer öffnet sie direkt im Browser, am Handy wie am Computer, und die Datei verlässt dein Gerät nicht. Importieren lohnt sich, wenn du den Track benutzen willst: in der Bibliothek behalten, offline mitnehmen, ihm mit deiner Live-Position folgen oder ihn später wieder exportieren. Eigene Touren zeichnest du mit dem GPX-Tracker fürs iPhone auf.

Häufige Fragen

Wie öffne ich eine GPX-Datei am iPhone?

In „Dateien“ sichern, antippen und Teilen → NomadTracks wählen — oder NomadTracks öffnen und im Tab „Tracks“ auf Importieren tippen. Route, Höhenprofil und Wegpunkte erscheinen sofort, ohne Konto und ohne Abo.

Kann ich eine GPX-Datei ohne App öffnen?

Ja. Der GPX-Viewer öffnet die Datei im Browser und zeigt Strecke, Distanz, Höhenprofil und Wegpunkte. Das ist der schnellere Weg, wenn du nur nachsehen willst. Eine App lohnt sich, wenn du den Track behalten, offline nutzen oder ihm draußen folgen willst.

Kann Apple Karten eine GPX-Datei öffnen?

Nein. Apple Karten hat keinen GPX-Import, weder am iPhone noch am iPad oder Mac — und die Google-Maps-App ebenso wenig. Google My Maps im Desktop-Browser kann GPX in eine eigene Karte importieren, das Ergebnis ist aber eine Karte zum Ansehen, kein Track zum Navigieren.

Warum zeigt mein importierter Track kein Höhenprofil?

Weil die Datei keine Höhendaten enthält. Das Feld ele ist in GPX optional, und geplante Routen oder Portal-Exporte lassen es oft weg. Beim Import ist nichts verloren gegangen — es war nie in der Datei.

Ist das Öffnen und Importieren von GPX-Dateien gratis?

Ja, und unbegrenzt. Import und Export von GPX und GeoJSON sind in NomadTracks dauerhaft gratis — ohne Obergrenze und ohne Konto.

Wird die GPX-Datei beim Import hochgeladen?

Nein. Die Datei wird auf deinem Gerät gelesen und bleibt in deiner eigenen Bibliothek. Mit aktiviertem Sync läuft sie über dein eigenes iCloud-Konto — nie über NomadTracks-Server.

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